Samstag, 24. September 2016

Slick Shift - Verbesserung der Schaltung

Die Schaltung des Defenders ist zwar ganz okay - aber von einer modernen, präzisen Schaltung mit kurzen Schaltwegen doch etwas entfernt.

Wenn man sich die Schaltmechanik ansieht, wird die Ursache schnell klar: diese ist aus Kunststoff gefertigt, welches ausleiert und bricht. Die Firma Synchro Gearboxes in England baut diese Teile aus Metall nach und sorgt mit einer veränderten Schaltkinematik auch für eine Schaltwegeverkürzung.


So sieht das dann bei mir eingebaut aus:


Okay- und wie hat der Original-Hebel eigentlich ausgesehen? So:


Der Hebel und die Kugel haben Risse und sind mehrfach gebrochen. Bei dem neuen Metallteil wird das nicht mehr passieren.

Ja und wie schaltet es sich jetzt damit? Knackiger, präziser und mit kurzen Wegen. Trotzdem wird aus der Defender-Schaltung keine Golf-Schaltung - aber es kommt dem Ganzen näher. Der Kraftaufwand ist trotzdem höher als bei einem "normalen" Auto. Insbesondere das Einlegen des Rückwärtsgangs ist nichts für Schwächlinge.

Montag, 15. August 2016

Oh Gott fahre ich wenig...

54.508 km zeigt der Tacho. Ein Blick in einen alten Post zeigt, dass ich die 50.000 km Marke am 20.11.2014 geknackt hatte.

Also nach Adam Riese bin ich in den letzten 634 Tagen im Schnitt 7 km pro Tag gefahren.

Das erklärt, warum sich bei diesem Blog wenig tut. Zwischenzeitlich wollen fünf Autos bewegt werden. Im Winter tut mir der Defender leid und im Sommer fahre ich Cabrio. Weitere Strecken mit einem anderen Auto - was bleibt dann noch?

Aber hergeben bringe ich nicht über's Herz. Ich beruhige mich damit, dass die Preise nach Einstellung des Defenders gestiegen sind und dies mal ein Sammlerobjekt werden könnte.

Ausserdem ein ideales Fahrschulauto für meinen Sohn: Untersetzung rein und nichts kann passieren.

Lackierte Spiegelarme und Hecktraverse

Lackierte Spiegelarme? Jetzt übertreibt er es aber: der Gipfel der Degeneration.

Tja. Die Spiegelarme waren wie üblich beim Defender stark korrodiert. Normalerweise würde ich die austauschen lassen, denn die Spiegel kosten nur eine Handvoll Euro. Aber das sind beheizbare (!) Spiegel. Also habe ich die Arme in Wagenfarbe lackieren lassen:


Die Scharniere sind übrigens aus Edelstahl. Auch lackiert.

Und die Hecktraverse? Ja, trotz meines Einsprühens mit Wachs hat sie doch leichte Rostansätze gezeigt. Blöderweise unter den Schrauben. Also abschleifen und lackieren lassen. Diesmal nicht in Wagenfarbe sondern die Originalfarbe: seidenmatt, schwarz.


Ich möchte den Neuzustand erhalten - und bislang ist mir das ganz gut gelungen.

Montag, 16. November 2015

Wintervorbereitungen

Die guten Nokian Winterreifen hat er jetzt wieder drauf. Geputzt ist er auch. Geputzt? In einem Anfall von geistiger Umnachtung habe ich die Poliermaschine rausgeholt und ihn danach eingesalbt mit Wachs. Zwei Tage Arbeit. Glänzt wie ein Spiegel.

Dann noch eine Keramik-Versiegelung, aus dem schönen Korea, namens Gyeon View auf der Frontscheibe appliziert und schon steht er so da:


Dann wollte ich noch das Antennenthema lösen. Es knackt und knarzt im Radio. Antennenfuss mit Masse verbunden. Leider fehlgeschlagen. Irgendwann muss ich das ganze Teil austauschen.

Hmm und die Standheizung ist noch eine Baustelle. Wird nicht mehr so warm wie früher. Muss ich doch mal in die Werkstatt fahren.

Sonntag, 13. September 2015

Der letzte seiner Art

Nun dürfte es niemanden mehr entgangen sein, dass das Unausweichliche eingetreten ist, welches wir so lange ungläubig verleugnet haben: die Produktion des Defenders wird eingestellt. Und zwar ersatzlos.

Nun mag man die Vorschriften der EU zu Sicherheit und Umweltschutz dafür verdammen oder die gierigen Kaufleute bei Land Rover, die aus dem Fahrzeug keinen Profit mehr darstellen können - aber das ist (a) belanglos und (b) zu kurz gegriffen.

Der Begriff der "Nachhaltigkeit" ist wieder modern geworden - und der Defender erfüllt diese Kriterien par excellence. Gefertigt nach einer anachronistischen Methode,  auf lange abgeschriebenen Produktionsstätten in Handarbeit, basierend auf einer Technik - welche mit Ausnahme vom aktuellen Motor/Getriebe - bereits beim Erscheinen 1948 veraltet war und nur sehr verhalten weiterentwickelt wurde.

Diese Technik sorgt dafür, dass man automatisch verhalten und bedächtig fährt, Ballungszentren vermeidet und damit exakt das Ergebnis produziert, für welches eigentlich Gesetze und Vorschriften im Automobilbereich sorgen sollten: wenig Schadstoffe und hohe Sicherheit.

Ja, die Schadstoffbelastung der Luft aus Verkehr wurde sich in Deutschland durch diverse Umweltvorschriften in den letzten 30 Jahren trotz gestiegenen Verkehrsaufkommen permanent reduziert - aber nicht so deutlich, wie die ominösen EU-Normen nach eine völlig untauglichen Prüfzyklus uns vorgaukeln. Denn der wichtigste Hebel fehlt dem Gesetzgeber (noch): weniger und langsamer zu fahren. Oder Defender zu fahren. Da macht man das automatisch.

Defender zeichnen sich auch durch eine erstaunliche Lebensdauer aus. Belastbare Daten liegen zwar nicht vor, aber alles deutet darauf hin, dass ein Defender länger lebt, als die durchschnittlichen 18 Jahre, nach denen ein Auto statistisch in Deutschland in der Schrottpresse landet. Und das typische Auto belastet seine Umwelt mehr durch Produktion und Verschrottung als dem reinen Betrieb.

Aber die sagenumwobene Lebensdauer des Defender liegt nicht etwa an seiner ausgefeilten und zuverlässigen Technik - ganz im Gegenteil - sondern daran, dass alles an ihm so primitiv ist, dass selbst handwerklich einigermassen begabte Menschen ihn am Laufen halten können. Und erstaunlicherweise finden sich unter den Defender-Besitzern viele handwerklich begabte Menschen. Man verwechsle hier nicht Ursache und Wirkung: in der Händen eines typischen Audi-Fahrers würde der Defender auch nicht länger leben als ein Audi.

Nur der Audi-Fahrer kauft sich keinen Defender. Denn die Belastungen, die einem bei Betrieb und Unterhalt eines Defenders aufgebürdet werden, übersteigen heute die Leidensfähigkeit unseres durchschnittlichen zivilisierten Autofahrers.

Damit kommen wir zu einem weiteren Vorteil des Defenders: er ist relativ günstig. Bevor jetzt der Aufschrei losgeht "... wie kann man ein Auto für 40.000 Euro billig nennen?" beachte man das Wörtchen "relativ". Relativ zu seinen Fähigkeiten und Nutzwert. Blöd ist nur, dass niemand mehr dessen Fähigkeiten und Nutzwerte braucht. Man erinnere sich daran, dass dieses Fahrzeug dafür gedacht war, um nach dem Krieg auf unpassierbaren Strassen einige landwirtschaftliche Tätigkeiten auszuüben.

Daher soll dies auch nicht der Nachruf eines hoffnungslosen Nostalgikers darstellen sondern nur eine nachdenkliche Glosse.

Sonntag, 6. September 2015

Keine Meldungen in 2015?

Das hat zwei Gründe: erstens mal ist nichts passiert, und zweitens bin ich nicht viel gefahren in den letzten zwölf Monaten, denn der Defender hatte sowohl im Winter (ehrlich gesagt: ein Allrad-Golf fährt sich im Winter angenehmer als ein Defender) als auch im (zur Abwechslung mal schönen) Sommer harte Konkurrenz, wie man im Hintergrund erkennen kann:


Aber bei der vorgeschriebenen, jährlichen Inspektion war er doch.

Hier wurde das Öl gewechselt - und zwar (bereits zum zweiten Mal) gegen Mobil 1 New Life 0W40. Nicht freigegeben, sagen jetzt die "Experten"- vorgeschrieben ist 5W30. Und genau letzterem traue ich nicht.

In keinem Porsche Carrera wird man z.B. so ein Öl finden - die fahren alle (TraTra) Mobil 1 0W40 - wobei die ganzen Eingefleischten dort sogar das "Peak Life" 5W50 einsetzen. Auf jeden Fall läuft der Motor des Defender etwas ruhiger mit diesem Öl.

Edit: nicht nachmachen. Besonders nicht, wenn das Fahrzeug noch in der Garantiezeit ist und/oder einen DPF hat. Bei mir trifft beides nicht zu.

Was wurde ausserdem noch gemacht?
  • Klimaanlage neu befüllt. Nach fast sechs Jahren ist das Zeit, da das Kältemittel im Laufe der Zeit doch diffundiert. Angeblich 15% pro Jahr.
  • Hintere Bremsen instandgesetzt - das Fahrzeug zog (wieder mal) schief beim Bremsen. Offensichtlich hat der Vollpfosten, der mir vor zwei Jahren die hinteren Bremsen getauscht hat, die Bremskolben nicht korrekt montiert. Nie mehr freie Werkstätten.
  • Ozonbehandlung im Innenraum. Das entfernt in der Tat alle Gerüche, die sich über die Zeit so ansammeln können und sterilisiert den Innenraum. Kann nicht schaden.
  • Ach und Kleinigkeiten, wie der Rückfahrscheinwerfer, der nicht mehr ging oder die vordere Scheinwerferblende, welche korrodiert war

Montag, 29. Dezember 2014

Allrad in anderer Verpackung

Irgendwie war es mir nach einem alltagstauglichen, kleinen und schnellen Auto. Das Leasingangebot war verlockend - also habe ich zugegriffen. Seit Dezember steht er vor der Tür:


Nur 4 Zylinder und 2 Liter Hubraum - aber der Turbolader haucht ihm 300 PS ein. Allradantrieb, Automatik.

Ach so: den Defender ersetzt er nicht - sondern er ergänzt ihn.


Klein? Alles eine Frage der Perspektive:



Sonntag, 30. November 2014

50.000 Kilometer

64 Monate oder fünfeinhalb Jahre ist er jetzt alt und hat gerade die 50.000 km Marke erreicht.


Was uns zum Einen sagt, dass ich im Schnitt 780 km im Monat oder unter 10.000 km pro Jahr mit dem Defender fahre.

Und zum Anderen, dass ich den Defender schon lange Zeit habe - zumindest für meine Verhältnisse. In den 35 Jahren, in denen ich Auto fahre, habe ich kein Auto so lange behalten.

Moment: zwei Porsche habe ich noch länger. Zu meiner "Entschuldigung" muss ich sagen, dass der eine Porsche über 30 Jahre alt ist und permanent im Wert steigt und der andere Porsche meiner Frau gehört, die ihn mich nicht verkaufen lässt, obwohl sie mit der räudigen Karre niemals fährt.

Warum habe ich den Defender so lange behalten?

Na, irgendwie muss ich ihn doch toll finden. Und ja - das stimmt. Warum? An den überragenden Fahrleistungen, dem sagenumwobenen Komfort, niedrigen Unterhaltskosten und der bewundernswerten Zuverlässigkeit kann es nicht liegen. Eher daran, dass sich mein Herz immer noch am Defender erfreut, wenn ich ihn nur ansehe oder einsteige. Und ja - allen Unkenrufen zum Trotz: auch, wenn ich den Schlüssel umdrehe und damit fahre.

Also habe ich mich dazu entschlossen, ihn zu behalten. Und ihm sogar ein "Schonfahrzeug" zur Seite zu stellen, damit er noch länger leben kann - welches wohl nächste Woche kommt. Stay tuned.

Montag, 13. Oktober 2014

"Alte" Winterräder erneuert

Was ist denn jetzt wieder so spektakulär an seinen alten Winterrädern? Okay, es sind 17 Zoll Räder mit 265/70 R 17 Winterreifen.

Erstens war ein Reifen defekt. Nagel drin. Leider gibt es den Nokian Hakkapeliitta LT nicht mehr sondern nur noch den LT2. Einen neuen Reifen alleine kann man nicht drauf machen - also zwei, so dass zumindest eine Achse identisch bereift ist.

Zweitens waren die Felgen schwarz glänzend. Und auch kein schöner Lack. Kratzer drin. Fand ich hässlich. Also neu mattschwarz pulverbeschichten.

Drittens hatten die Felge eine Einpresstiefe von 20 mm bei 8 Zoll Breite. Damit stehen sie weiter innen im Radkasten als die Sommerräder mit ET 5 bei gleicher Breite. Also kamen H&R Spurverbreiterungen drauf.

So sieht es jetzt in der Totale aus:


Mattschwarze 17 Zoll Felgen mit 265er Nokian Winterreifen. Wie machen sich die Spurverbreiterungen? ET 20 mit SPV 33 ergibt ja negativ 13 mm Einpresstiefe... Na wenn man genau hinschaut...


... könnte man der Auffassung sein, dass die Radabdeckung nun grenzwertig ist. Sieht aber gut aus. Und fährt sich spektakulär gut. So einen guten Radsatz hatte ich noch nie auf dem Defender: leise, komfortabel und absolut spurstabil.

Edit - weil schon mehrere Fragen dazu kamen:
  • Nein, die Felgen haben keine Zulassung. Sind meine Winterräder; zum TÜV muss ich im Sommer.
  • Nein, die Felgen gibt es nicht mehr. Alternativ empfehle ich die MaxXtrac Manta Wheels von Silverline - gibt es als 16, 17, 18 und 20 Zoll Varianten

Sonntag, 28. September 2014

Endlich klare Sicht: Scheibenversiegelung und Bosch Aerotwin Wischer

Irgendwie ist die Windschutzscheibe des Defenders nicht so toll vergütet, wie bei modernen Autos. Und die Scheibenwischer stellen eine historische Konstruktion dar. In Folge fehlt oft die klare Sicht im Vergleich zu anderen Autos.

Nachdem ich schon früher mit verschiedenen Wischern und Scheibenversiegelungen relativ erfolglos experimentiert habe, ist mir nun ein Durchbruch gelungen.

Zum einen habe ich eine neue Windschutzscheibe erhalten, da die Scheibenheizung defekt war. Das habe ich zum Anlass genommen, die neue Scheibe gleich mal mit Glaspolitur und einer Poliermaschine zu behandeln. Danach habe ich eine Scheibenversiegelung aufgebracht: Optimum Opti-Glass.

Das hat schon einmal zu ziemlich klarer Sicht geführt. Nur streifenfrei Wischen war nicht ganz perfekt.

Dann habe ich entdeckt, dass es die Bosch Aerotwin Scheibenwischer auch in dem winzigen Defenderformat gibt. Draufgesteckt.

Und jetzt ist es perfekt.


Wer sich wundert, warum der Defender so glänzt: heute habe ich in einem Anfall von Winterpanik den Wagen gewaschen und mit Dodo Supernatural Hybrid Wachs behandelt. Schon toll, welchen Glanzeffekt dies bringt. Und hoffentlich schützt es auch den Lack über den Winter. Na ja, wird schon: der Lack dürfte nach über fünf Jahren als neuwertig durchgehen.

Sonntag, 14. September 2014

Mudstuff Heater Deflector und Dirt D-Fender

Im Vorgriff auf den kommenden Winter habe ich zwei Sachen modifiziert, die mich am Defender immer schon gestört haben.

Die Heizung. Sie geht zwar wirklich gut - aber im Fussraum bläst sie die heisse Luft genau auf den Unterschenkel des Fahrers. Insbesondere, wenn man eine dünne Anzugshose anhat, wird das recht langfristig unangenehm. Ja, man könnte die Heizung einfach runterdrehen - aber ich habe es halt gerne warm.

Der Mudstuff Heater Deflector lenkt die heisse Luft an eine bessere Stelle. Das funktioniert auch tadellos, wie ich ausprobiert habe. Keine angebrannten Füsse mehr.


Der Dreck an der Seite. Die vorderen Räder verteilen den Dreck sehr schön an der Seite - bis hoch zum Seitenfenster. Insbesondere, wenn man (wie ich) breitere Reifen hat, welche weiter raus stehen. Irgendwann kann man nach ausgiebigen Fahren auf gesalzenen Strassen nicht mehr zum Fenster raussehen - und es ist auch kein grosser Spass, den ganzen Kram im Winter wieder zu entfernen.

Der Mudstuff Dirt D-Fender ist ein kleines Plastikteil, der wirklich effizient verhindert, dass sich der ganze Dreck an der Fahrzeugseite absetzt.


Wird einfach genietet. Könnte man auch lackieren, wenn man will.

Samstag, 13. September 2014

Fox Stoßdämpfer defekt

Im Juli ist mir aufgefallen, dass der Defender komische Geräusche macht. Beim Überfahren von Bodenunebenheiten (Kanaldeckel reichen) kommt es zu einem seltsamen "Klonk" Geräusch. Metallisch. Aus dem Bereich der Hinterachse.

Alles aus dem Kofferraum ausgeräumt - nichts. Geschaut, ob etwas locker ist oder wackelt - nichts. Unter das Auto gekrochen und an allem gerüttelt - nichts. Foren befragt: die raten dazu, die Stoßdämpfer festzuziehen. Nichts. Aufhängung der Stoßdämpfer - nichts.

Also beim Händler angerufen: der hat erst wieder Zeit im September. Na ja. Also September. Fahrzeug wurde abgeholt; ein Range Rover Sport dafür dagelassen. Am nächsten Tag der Anruf: "ein Stoßdämpfer ist kaputt". Hat seine Gasfüllung verloren und lässt sich ohne Widerstand ein- und ausfahren.

Verdammt. Das waren die sündhaft teuren Fox Racing Shocks. Bezugsquellen abtelefoniert: Pleite. Erst in einigen Wochen lieferbar. Und dann 350 Euro das Stück.

Ratlos. Seriendämpfer auch nicht lieferbar, da die lt. Händler "nie kaputt gehen". Also hat der Händler kurzer Hand einen Vorführwagen "geschlachtet"; ihm seine Stoßdämpfer geraubt und bei mir eingebaut. Bingo.

Heute abgeholt. Wie fährt er? Ich merke keinen Unterschied.

Die Moral aus der Geschichte: sündhaft teure Anbauteile können im Fehlerfall einen ganz schön in Not bringen.

Edit: rund 800 Euro hat der "Spass" gekostet, die Dämpfer zu tauschen.

Dienstag, 8. Juli 2014

Zwei Brüder

Auf dem ersten Blick völlig unterschiedlich - haben sie doch mehr Gemeinsamkeiten als man denkt:

  • Der Zündschlüssel sitzt bei beiden links
  • Beide sind laut und unkomfortabel
  • Bei beiden sitzt man nur vorne gut
  • Beide sind technisch ungewöhnlich
  • Jedes der beiden Fahrzeuge ist optisch einzigartig und markant
  • Beide basieren auf einer jahrzehntealten technischen Plattform
  • Beide sind seit vielen Jahren in meinem Erstbesitz
  • Bei beiden treiben mich die Inspektions- und Unterhaltskosten in den Wahnsinn
Nur: der eine ist schnell; der andere ist langsam. Im Prinzip eine perfekte Kombination.

Samstag, 5. Juli 2014

Defender fahren: ein günstiges Vergnügen, oder?

Nun, der Defender ist ein relativ günstiges Auto. Anschaffungspreis nicht übertrieben; Wertverlust gering; Verbrauch hält sich in Grenzen. Günstig?

2.477 Euro.

Das war der Preis für die letzte Inspektion plus Zusatzarbeiten. Ein wenig aufgeschlüsselt:
  • 543 Euro für eine grosse Inspektion; davon 305 Euro Arbeit; 229 Euro Teile (Ölfilter, Kraftstoffilter, Öl für Achsen und VTG... eigenes Motoröl wurde mitgebracht)
  • 102 Euro für TÜV
  • 66 Euro für Räder wuchten
  • 99 Euro für Nachspritzen Hohlraumversiegelung
  • 151 Euro für Erneuerung der Trittstufe hinten
  • 238 Euro für den Einbau der beheizbaren Aussenspiegel (wurden mitgebracht)
  • 38 Euro für Austausch der Fensterschachtdichtung links
  • 207 Euro für eine neue Batterie (auf meinen Wunsch)
  • 297 Euro für den Austausch der Ölwanne (davon 163 Euro Arbeit)
  • 364 Euro für Austausch des AGR (davon 152 Euro Arbeit)
  • 379 Euro Mehrwertsteuer
  • ergibt 2.477 Euro brutto
Und was nicht berechnet wurde (Preise geschätzt):
  • 800 Euro für Austausch Windschutzscheibe (Teilkasko)
  • 800 Euro für neuen Scheibenrahmen mit Lackierung (Rostgarantie)
  • 500 Euro für Entrosten und Lackieren der Türe (Rostgarantie)
Die letzte Inspektion war nicht viel billiger. Okay - auch ein paar Sonderarbeiten dabei - aber hier auch Revision der hinteren Bremsen.

Na, werden einige sagen: das ist halt der Preis dafür, wenn man sein Auto im perfekten Neuwagenzustand erhalten will und noch Sonderwünsche hat.

Dann vergleichen wir doch mal mit dem Wagen meiner Frau. Die fährt immer einen neuen Leasing BMW (welcher ab und zu in diesem Blog im Bild rumgeistert). Meist drei Jahre, 60.000 km.

Inspektionen/Wartung? In drei Jahren max. eine Inspektion und ein Ölwechsel. Rund 500 Euro. Dann meist an einer Achse eine Bremse neu. Wenn man Pech hat, an beiden Achsen. Wenn man Glück hat, nur Beläge - ansonsten Beläge+Scheibe. Maximal 1.000 Euro pro Achse. Minimal 300 Euro.

Das war's. Keine Defekte; keine ungeplanten Reparaturen; nix.

Okay, die Karren kosten mehr als doppelt so viel wie ein Defender; fahren aber auch nur drei Jahre und die Unterhaltskosten sind günstig. Vollkosten wahrscheinlich günstiger.

Sonntag, 29. Juni 2014

Sommer-Update

Nun habe ich schon seit mehreren Wochen nichts mehr geschrieben. Wahrscheinlich, weil das Auto einwandfrei läuft und nichts modifiziert wurde. Aber angesichts des jährlichen (50.000 km) Inspektionstermins (der wie immer bei Kohler in Hurlach ausgeführt wird), werden folgende Projekte erledigt:
  1. TÜV. Fertig. Interessanterweise sind dem TÜV zwar meine LEDs aufgefallen - aber er hat sie "geschluckt" nach Grummeln (... wenigstens erfüllen sie die Funktion).
  2. Die heizbare Frontscheibe geht nicht mehr - muss gewechselt werden.
  3. Dann kommen gleich passend beheizte Aussenspiegel dran, welche mit der heizbaren Frontscheibe geschaltet werden. Hätte ich normalerweise nicht gemacht - aber die Spiegelarme waren eh korrodiert und bei landreiziger.nl gibt es die Spiegel preiswert, fertig als Kit.
  4. Die Batterie wird getauscht gegen eine Moll AGM - nicht, weil die alte defekt war - sondern weil ich dies nach fünf Jahren für sinnvoll hielt. Soll ja auch im nächsten Winter problemlos anspringen.
  5. Als Motoröl liess ich statt dem vorgeschriebenen Standard 5W30 nun Mobil 1 New Life 0W40 einfüllen - nicht LR Spezifikation - aber, wenn es gut genug ist für einen Porsche, dann soll es auch im Defender gehen.
  6. Dabei fiel auf, dass die Ölwanne leicht undicht ist - Austausch.
  7. Das AGR machte schon seit einigen Wochen seltsame Geräusche - wird prophylaktisch ausgetauscht, da es eh eine bekannte Schwachstelle des Defenders darstellt.
  8. Na ja und unter der Türschachtdichtung links befindet sich ein leichter Rostansatz, welcher entfernt werden soll. Tür wird neu lackiert. Geht auf Garantie.
  9. Nach dem Wechseln der Windschutzscheibe wurde wieder einmal Rost m Scheibenrahmen festgestellt. Wird lackiert. Geht auch auf Garantie.
  10. Die Trittstufe hinten rostet und wird ersetzt (muss man alle 2-3 Jahre machen, wenn man Perfektionist ist).
Das ist nur ein Zwischenstand. Der Wagen ist noch nicht zurück. Gute Arbeit dauert halt.

Sonntag, 26. Januar 2014

LED Rücklicht: ist es zu stark bist Du zu schwach

Im vorletzten Sommer habe ich ja meine Glühbirnen am Defender weitgehend durch LEDs ersetzt.

Siehe Beitrag vom 21.7.2012

Von den Standlichtern war ich ja überzeugt - aber die Rück- und Bremslichter waren auch nicht heller als vorher. Rein empirisch habe ich das darauf geschoben, dass die roten Gläser zu viel Licht von der weissen LED schlucken.

Jetzt habe ich also mal zwei rote LED bestellt - und musste zu meiner Freude feststellen, dass es die Teile inzwischen sogar in einer 20 Watt Version gab - ich hatte nur 9 Watt.

Okay, die Wattangaben sind wahrscheinlich nur ein Marketingtrick - aber was soll's: ausprobieren.

Eines der Rücklichter rausgeschraubt (die waren übrigens innen trocken - erstaunlich) und die weisse LED betrachtet, die ich vor 1,5 Jahren eingebaut hatte:


Dann die neue, rote LED reingesteckt:


Hmm - erst mal nicht spektakulär oder? Na ja, dann das Lampenglas wieder raufgeschraubt und verglichen. Links die neue LED; rechts die alte LED:


Oha! Was für ein Unterschied!

Und wenn man bremst - siehe da:


Das scheint geringfügig heller zu sein als vorher, oder?

Jetzt vergleichen wir doch mal das normale Rücklicht (jetzt links und rechts neue LED verbaut) mit dem Nebelscheinwerfer. Verblüffend:


Das Rücklicht ist jetzt ungefähr so hell wie der Nebelscheinwerfer.

Die drei Bilder kann man nicht mit einander vergleichen, weil das iPhone natürlich je nach Helligkeit die Belichtung anpasst.

Hmm - vielleicht habe ich es jetzt etwas übertrieben - habe jetzt noch rote Punkte auf der Netzhaut vom Fotografieren.

Die Helligkeit muss überprüft werden. Am besten geht das, indem man den LED Defender neben irgendein anderes Fahrzeug stellt, welches serienmässig mit LED Rücklichtern ausgestattet war. Da kam doch ein nagelneuer BMW wie gerufen.

So sehen die normalen Rücklichter aus:


Und hier mit Bremslichtern (sorry für die Belichtung; nicht einfach mit dem iPhone nachts):


Selbst die neuen LED Lichter des Defenders, die noch so eindrucksvoll in der Tiefgarage geleuchtet haben, verblassen förmlich neben den BMW LEDs.

Ja Hilfe - wie sieht denn dann die Serienbeleuchtung des Defenders aus? Wie ein Fahrrad-Rücklicht.

Update 2016: zum zweiten Mal mit den LEDs erfolgreich den TÜV bestanden.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Die Versuchung

Weiss glänzend steht er da. Genauer gesagt: metallic-weiss. Der Schlüssel aus echten Metall liegt schwer in meiner Hand. Aber eigentlich kann er in der Hosentasche bleiben, denn die Tür öffnet sich automatisch beim Anfassen des Griffs.


Einsteigen. Die Tür fällt gedämpft ins Schloss. Superweiches Nappaleder, soweit das Auge reicht. Sogar am Armaturenbrett. Sitze und Lenkrad in unendlichen Variationsmöglichkeiten elektrisch einstellbar.

Startknopf gedrückt. Der Wagen summt leise und die Instrumente erhellen sich. Ein Navigationsbildschirm im Format eines iPads in der Mitte. Das HeadUp Display leuchtet in der Frontscheibe.

Schalthebel auf "D" und Gas geben. Fast lautlos setzt sich der Wagen in Bewegung. Die acht Gänge werden mit einem Wimpernschlag automatisch durchgeschaltet. Die Aktivlenkung verändert die Übersetzung je nach Geschwindigkeit.

Spurwechsel. Die Kamera hat die Leitlinien erkannt und das Lenkrad zeigt mit dezenten Vibrieren an, dass man die Linie überfahren will, ohne zu Blinken. Im Aussenspiegel leuchtet ein oranges Dreieck, um zu signalisieren, dass von hinten einer kommt.

Lichtautomatik an. Die LED Scheinwerfer werfen helles Licht. Sie können nicht nur Fern- und Abblendlicht sondern versuchen sogar um Fahrzeuge herumzuleuchten, die vor einen fahren - ohne jemanden zu blenden. Bei freier Fahrt wird automatisch aufgeblendet und es ist taghell.

Die Navigationshinweise werden zusammen mit der Geschwindigkeit ins HeadUp Display eingeblendet. Eine Kamera beobachtet die Verkehrsschilder nach Geschwindigkeitsbeschränkungen und blendet diese ebenfalls ein.

Das Soundsystem mit 16 Lautsprechern und zwei Subwoofern spielt kraftvoll auf und greift per Bluetooth auf die Mediathek des iPhones in der Hosentasche zu. Auch bei 230 km/h.

Anhalten, Aussteigen. Plopp. Das war die schliessende Tür.

Bedächtig in der Hosentasche nach dem Schlüssel für den Defender gekramt. Eingestiegen, angelassen. Man hört den Motor! Losgefahren. Keine Aktivlenkung. Manuelle Schaltung und Kupplung. Man spürt die Strasse unter sich! Entspannt sitze ich drin. Halte an. Steige aus.

Und drücke den Schlüssel für den X5 meiner Frau in die Hand. Frohe Weihnachten - hier ist Dein neues Auto!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Endlich wieder Winterräder...

Ja, was schreibt er denn da? Freut er sich etwa auf den Winter? Im nasskalten Schneematsch im Dunkeln rumstapfen? Morgens Eis kratzen und frieren?

Nein - den Winter kann ich leider nicht verhindern, obwohl ich mich bemühe, die globale Erwärmung speziell im süddeutschen Raum zu beschleunigen.

Wie in den anderen Beiträgen ausgeführt, sind die Räder bei der ersten Montage im Oktober nicht richtig rund gelaufen und das Auto war über 100 km/h unfahrbar. Der Händler hat eine defekte Felge diagnostiziert und es war schwer, Ersatz aus England zu beschaffen. Schwer? Unmöglich.

Also haben wir nochmal scharf nachgedacht: im Frühjahr liefen die Räder ja noch rund. Im Sommer waren sie eingelagert und im Herbst laufen sie auf einmal nicht mehr rund? Das Rätsels Lösung war die Zentrierung der Radbolzen über Einpressbuchsen in den Felgen. Das erforderte einfach mehrere Stunden Hingabe bei der Montage. Aber jetzt laufen sie wunderbar rund.

Hier ein Nightshot:


Ich habe sogar die verrosteten Radschrauben schwarz verzinken lassen.

Die Nokian Reifen laufen wunderbar sanft, leise und komfortabel ab. Ich hatte ja damals leichte Unzufriedenheit mit den Cooper S/T Maxx geäussert und dies auf das Gewicht der Reifen geschoben.

Jetzt habe ich mal nachgemessen:
  • 33 kg wiegt das 8x17 Winterrad mit 265/70R17 Nokian Hakkapeliitta
  • 35 kg wiegt das 8x16 Sommerrad mit 265/75R16 Cooper S/T Maxx
Tja - zwei Kilo Unterschied pro Rad. Weniger als ich dachte.

Samstag, 16. November 2013

Jetzt bremst er wieder richtig.

Man muss zwar einen Monat auf einen Termin warten, aber es lohnt sich: Kohler hat alle Mängel einwandfrei behoben.

Man erinnere sich: nach der "Inspektion" zog das Fahrzeug beim Bremsen unverändert schief und die Standheizung ging nicht mehr.

Nun das Bremsproblem war schnell identifiziert: die vorderen Bremskolben waren fest. Sattel revidiert und schon geht es wieder einwandfrei. Warum hat der "Andere" dann meine hinteren Bremsen revidiert und geschworen, dass die vorderen einwandfrei sind?

Übrigens fährt die Karre jetzt ca. 5 km/h schneller als vorher, zieht etwas besser und verbraucht etwas weniger Sprit. Warum? Ich hatte das im Frühjahr ursprünglich auf den Wechsel zu den Cooper S/T Maxx Reifen geschoben - ungefähr zur gleichen Zeit trat das Bremsproblem auf. Vielleicht hatte ich den Falschen in Verdacht...

Na ja, auch die Standheizung war schnell wieder in Betrieb genommen: bei dem Ein- und Ausbau des "Anderen" hat es offensichtlich eine Sicherung zerschossen.

Die Pseudoscharniere an dem vorderen Fensterrahmen wurden ausgetauscht und neu lackiert; die alten haben zum Korrodieren angefangen - ein bekanntes Problem.

Und dann wurde das silberne Abschlussblech unter der Stoßstange (auf dem das Nummernschild befestigt ist) auch in Wagenfarbe schwarz lackiert. Das hat mich schon lange gestört, da es das einzige silberne Teil am Wagen war.

Inspektion überprüft; Eintrag ins Scheckheft vorgenommen - fertig.

Noch eine Anekdote am Rande: als Leihwagen habe ich einen Range Rover Sport mitgenommen. Und genau an diesem Tag hat beim BMW meiner Frau das Motorsteuergerät den Geist aufgegeben. Darauf hin fuhr meine Frau eine Woche lang Range Rover. Und leider hat er ihr sehr gefallen. Leider, da der neue BMW ja schon bestellt ist und bald kommt...

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Was alles zwischendurch passiert ist...

Mit ist aufgefallen, dass ich in letzter Zeit etwas schreibfaul war. Ich bemühe mich, jetzt mal alles zusammenzufassen.

Der geneigte Leser erinnert sich ja daran, dass ich die hinteren Bremsen revidieren liess, da die Kolben verrosten und die Beläge gebrochen waren. Nachdem ich nun gestern die Winterreifen aufziehen liess, konnte ich ein besseres Foto von den Bremsen machen.

So sehen sie vorne aus:


Ziemlich verrostet die Hunde, oder? Aber beim Defender ist das nach 4,5 Jahren und 40.000 km absolut normal. Scheibe und Beläge sind noch gut. Übrigens, wer es noch nicht wusste: eine innenbelüftete 4-Kolben Scheibenbremse. Wow. Bremsen tut sie trotzdem schlecht.

So sehen sie hinten nach der Revision aus:


Nun etwas hübscher. Ob das auch länger so hält, wird sich spätestens nach dem Winter zeigen.

Apropos Winterreifen - das wären sie.

Die Nokian Hakkapeliitta haben fast noch ihr volles (14 mm) Profil. Wunderbar leise und komfortabel rollen sie ab. Bis 80 km/h. Danach fängt das Lenkrad wie verrückt zu schlagen an. Zurück zum Reifenfuzzi. Unwucht. Da habe ich morgen wieder einen Behandlungstermin und hoffe, dass man es beheben kann. Im Frühjahr sind sie noch 1A rund gelaufen. Verrückt.

Edit: leider war es keine Unwucht sondern eine Felge hat einen massiven Höhenschlag. An meiner Fahrweise im letzten Winter kann es nicht liegen, denn so vorsichtig wie ich kann gar keiner Fahren. Kein Gelände; nicht einmal ein Bordstein wurde erklommen. Also ein Fertigungsfehler. Also eine Felge in UK nachbestellen. Gibt es nicht mehr in schwarz. Also eine silberne bestellen und alle Felgen schwarz pulvern lassen. Die Lackierung war eh grausam. Ich bin vom Pech verfolgt.

Apropos Pech:

So und jetzt wieder zurück zu den Bremsen. Ich habe nicht nur die Bremsen machen lassen sondern auch eine Inspektion. Aus Geiz-ist-Geil Gründen mal nicht bei meinem gewohnten Land Rover Vertragshändler sondern bei einer freien 1-Mann-Werkstatt. Uff.

Also: billiger als beim richtigen Händler war es auch nicht. Stempel habe ich keinen ins Scheckheft bekommen. Die Gummimatten fehlen jetzt - aber ein wenig Schwund ist immer dabei. Die Standheizung funktioniert nicht mehr, da er diese ausbauen musste, um meine NATO Dose im Sitzkasten einzubauen. Das ist schon gravierender. Und das Schiefziehen beim Bremsen (weshalb ich ja ursächlich bei ihm war), ist unverändert vorhanden.

Das habe ich zum Anlass genommen, um mich wieder reumütig bei meinen guten, alten Kohler in Landsberg (autorisierter LR Händler) zu melden und ihn zu bitten (a) nochmal alles zu überprüfen, was gemacht wurde, (b) den Stempel ins Scheckheft zu setzen, (c) die Standheizung wieder instand zu setzen und (d) das vermaledeite Schiefziehen beim Bremsen zu beheben.

Na ja - etwas Lehrgeld muss man zahlen.